WaterRower Rudergerät

Ich sage nur WaterRower und House of Cards.

Wir müssen uns mehr bewegen und das auch bei Wind und Wetter. So oder ähnlich diskutierten meine Frau und ich vor über zwei Monaten. Fitnessstudio, wenn es gut sein soll, kostet mindestens 60 EUR im Monat. Das mal zwei Personen macht 120 EUR, also 1.440 EUR im Jahr. Eine Menge Geld, aber schließlich geht es um die eigene Gesundheit. Aber die Mitgliedschaft bei einem Fitnessstudio ist mit einer längerfristigen vertraglichen Verpflichtung verbunden. Außerdem muss man sich dann nach der Arbeit aufraffen und zum Studio gehen und dort

mit fremden Menschen trainieren. Was, wenn uns das nach einem Monat nicht mehr zusagt, wir aber uns ein Jahr verpflichtet haben? Mit einem kostenlosen Probetraining kann man das nicht gerade einschätzen, ob das auch noch in einem oder drei Monaten Spaß macht.

Ein Rudergerät soll es sein

Also googelten wir nach Sportgeräten, die zum Einen möglichst viele Muskeln trainieren und zum Anderen gelenkschonendes Training ermöglichen. Ein Rudergerät soll es sein, haben wir beschlossen. Aber welches? Wir googelten weiter, bis wir auf den WaterRower von der Firma Nohrd gekommen sind. Er sieht nicht nur echt geil aus, sondern ist durch die Wassertechnik besonders gelenkschonend.

Der WaterRower ist nicht ganz billig, amortisiert sich jedoch innerhalb eines Jahres bei uns. Jedenfalls nach unserer oben aufgeführten Rechnung.

Kurz drüber diskutiert und am nächsten Tag ins Fachgeschäft gegangen. Hier waren wir überrascht, dass das Fachpersonal weder wusste, dass der WaterRower einen USB-Anschluss hat, noch dass es dazu eine kostenlose App zum Trainieren gibt. Der Fachverkäufer wollte uns dann gleich ein USB-Kabel verkaufen ohne zu wissen, dass dieses beim Gerät schon dabei ist. Also kurzer Hand das Gerät gekauft.

Die Lieferung erfolgte eineinhalb Wochen später bis vor die Haustür in zwei Paketen. Nach einer halben Stunde war das Rudergerät aufgebaut und wurde ausprobiert. Was für ein geiles Geräusch, wenn die Schaufeln sich durch das Wasser graben!

Mein erstes Training

Weil ich ja nicht klein anfangen kann, bin ich als nicht trainierter adipöser Mensch gleich mal 50 Minuten gerudert. Danach sofort noch 10 Minuten, weil ich erst dann das mit der App geschnallt hatte. Danach war ich fix und fertig und hatte zwei schöne dicke fette Blasen an meiner linken Hand. Selber schuld, sagte meine Frau. Recht hat sie, aber so bin ich halt. Die Tage danach bereiteten mir ein wenig Probleme, weil meine Blasen echt nervten. Auch Handschuhe brauchten nur bedingt etwas Erst als ich meine Grifftechnik optimierte, wurde es besser. Aber dann ging mein Training ab. Fast jeden Tag 10 km rudern bis der Arzt kommt. Anfänglich noch total außer Atem, jetzt schon viel konditionierter, wenn auch noch viel Luft nach oben ist.

Es macht richtig Spaß, abends von der Arbeit kommend den WaterRower vor den Fernseher zu rollen und loszulegen. Schön beim Rudern Nachrichten oder Assi-TV schauen und dabei abschalten. Aber Achtung, Suchtgefahr. Das Gerät macht echt Lust auf mehr und kann ich nur jedem empfehlen, der sich ein Rudergerät zulegen möchte.

Ich habe durch das Rudern schon einige Kilos abgenommen und fühle mich viel besser. Durch die schonende Bewegungen kommt mein Körper wieder in Schwung. Nach 10 km Training bin ich zwar total ausgepowert, fühle mich jedoch sau wohl. Ich spüre die ausgeschütteten Glückshormone und kann den Feierabend entspannt genießen. Ein morgendliches Training am Wochenende finde ich persönlich sogar noch besser. Dabei kommt mein Körper richtig in Fahrt und ist fit für den ganzen Tag. Ich würde ja gerne auch unterhalb der Woche morgens trainieren. Aber ich will meine Familie und meine Nachbarn nicht, um 4 Uhr in der Frühe mit evtl. Störgeräuschen wecken. Allerdings muss ich sagen, dass das einzige Geräusch vom WaterRower das durch wirbelnde Wasser ist. Der rollende Sitz und der Ziehgurt machen keine Geräusche.

Auf ganzer Linie ein tolles und empfehlenswertes Gerät. Wir sparen schon für das nächste Gerät von Nohrd.


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